Bauchstraffung

In Form kommen


Wenn Sie überschüssige Haut am Bauch bemerken und nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme die alte Form wieder erreichen möchten, dann können wir Ihnen dabei helfen. Für eine Bauchdeckenstraffung kommt in Frage wer sichtbare und störende Falten am Bauch oberhalb und/oder unterhalb des Bauchnabels hat. Die Narbe verläuft dabei an der Schamhaargrenze möglichst tief und seitlich auf Hüfthöhe, sodass die Narbe auch bei tiefsitzender Unterwäschemode gut verdeckt bleibt.

Wir unterscheiden zwischen einer Miniabdominoplastik, also einer kleinen Bauchstraffung, bei der das Gewebe unterhalb des Bauchnabels gestrafft wird, und einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) mit Nabelversetzung. Bei letzterer wird auch der Hautüberschuss oberhalb des Bauchnabels entfernt. Schwangerschaftsstreifen im unteren Bauchbereich werden durch die Operation mit entfernt.

Was ist eine Rectusdiasthase?

Besonders nach einer Schwangerschaft können die geraden Bauchmuskeln dauerhaft auseinandergewichen sein, wodurch vor allem die Kontur der Taille leidet. Für einen schönen straffen Bauch gehört dann auch die zusätzliche Raffung der geraden Bauchmuskulatur, um die Lücke zwischen den Bauchmuskeln wieder zu verschliessen.

Wie verläuft die Bauchdeckenstraffung und wie verhalte ich mich nach der Operation?

Die Operation dauert 2-3 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Eine Miniabdominoplastik kann ambulant durchgeführt werden, wobei für eine Bauchstraffung mit Nabelversetzung ein stationärer Aufenthalt von 2 Nächten vorgesehen ist. Nach der Operation tragen Sie den Ihnen angepassten Bauchgurt für 4 Wochen Tag und Nacht.

Während der ersten 2-4 Wochen sollten Sie auf anstrengende körperliche Aktivität verzichten und nur Lasten bis maximal 10 kg tragen. Nach 4 Wochen sind Sie nicht mehr eingeschränkt. Wenn Sie eine sitzende Tätigkeit ausüben, dann sollten Sie sich 1-2 Wochen Auszeit gönnen.

Welche Risiken bestehen?

Mögliche Risiken sind Blutung, Infektion, Wundheilungsstörung, eine Ansammlung von Gewebeflüssigkeit in der Bauchdecke (das sog. Serom) und Veränderungen der Sensibilität unterhalb des Bauchnabels.

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